Mario Wirz: Vorübergehend unsterblich

Mario Wirz hat oft und eindrucksvoll über sie geschrieben, die „Zonen der Verzweiflung und Einsamkeit“ (Marko Martin). Nun aber ist es, als würde mit einer neuen Bildhaftigkeit, einer präzise hingetupften Leichtigkeit ein weicherer Ton entstehen. Mario Wirz Gedichte beschreiben mit einfachen Worten existentielle Themen des Lebens. Sie erzählen von Freundschaft und Verlust, Heimat und Fremdsein, von der Dankbarkeit zu leben und der Flüchtigkeit schöner Momente. Mario Wirz beschreibt die Wunder des Alltags, oft überraschend komisch, ohne das Gefühl des Verlorenseins von sich zu schieben. „Ohne die Verdammnis zu leugnen, haben die Jahre dem Dichter eine Lächeln ins Knopfloch gezaubert.“ Was Michael Sollorz vor einiger Zeit über Mario Wirz schrieb, gilt umso mehr für seine neuen Gedichte.

Mario Wirz
Vorübergehend unsterblich

Gedichte
Aufbau Verlag
160 Seiten
Gebunden mit Schutzumschlag
€ [D] 17,95 / €[A] 18,50 / SFR 30, 50
ISBN 978-3-351-03314-9

Über den Autor
Mario Wirz wurde 1956 in Marburg an der Lahn geboren. Nach dem Abitur absolvierte er eine Schauspielausbildung in Berlin und arbeitete später als Autor, Regisseur und Schauspieler. Seit 1988 lebt er als freier Autor in Berlin. Von Mario Wirz sind folgende Bände lieferbar: „Es ist spät, ich kann nicht atmen. Ein nächtlicher Bericht“ (atb), „Umarmungen am Ende der Nacht“ (atb), „Sieben Leben hat die Woche. Gedichte 1981-2002“ (atb).

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